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Spastik

Was ist Spastik?

Spastik ist ein häufiges Symptom bei Schädigungen des zentralen Nervensystems (Gehirn, Rückenmark) nach Schlaganfall oder Verletzungen. Es kommt zu einer Erhöhung der Ruhespannung der Muskulatur, so dass bestimmte Bewegungen nicht oder nur sehr schwer gegen den Widerstand der Spastik durchführbar sind. Dies führt im schlimmsten Fall zur Versteifung von Gelenken.

 

Wie kann Spastik behandelt werden?

Neben regelmäßiger Krankengymnastik kann der Einsatz von Medikamenten erwogen werden, die jedoch nicht selten Nebenwirkungen haben. Bei sehr schwerer und ausgedehnter Spastik kann über die Implantation von sogenannten Baclofen-Pumpen entschieden werden. Bei sehr fokaler Spastik (z. B. Beugespastik im Ellenbogen) hingegen kann der Einsatz von Botulinumtoxin bedacht werden). Dabei wird das Medikament in übermäsßig aktive Muskeln injiziert. Die Wirkung setzt erst nach etwa einer Woche ein und hält für etwa drei bis vier Monate an. Dann ist eine neue Behandlung erforderlich.
Bei fachgerechter Anwendung sind nur geringe Nebenwirkungen und eine nahezu vollständige Beschwerdefreiheit zu erwarten.

 

Wo kann ich noch mehr Informationen bekommen?

Informationen erhalten Sie bei Ihrem Neurologen oder im Internet unter www.dgn.org.

 
 
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